Qu:Humus-
netzwerk
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Internetplattform Humusnetzwerk.de
Unter www.humusnetzwerk.de haben namhafte Fachverbände eine Informationsplattform
eingerichtet.
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Mit der steigenden Bedeutung nachwachsender Rohstoffe zur energetischen und stofflichen
Verwertung stellt sich auch die Frage, welche Folgewirkungen für die Böden damit verbunden
sein können. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Humuswirtschaft, d.h. die Frage,
welche Konsequenzen die Intensivierung der Biomassenutzung langfristig für die Humusgehalte
und die Bodenfruchtbarkeit haben kann.
Unter www.humusnetzwerk.de haben namhafte Fachverbände hierzu eine Informationsplattform
eingerichtet.
Träger der Informationsplattform sind die Fachorganisationen Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft
(DBG), Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut
für Kulturpflanzen (JKI), Österreichische Bodenkundliche Gesellschaft
(ÖBG), und der Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten
e.V. (VDLUFA). Die technische Organisation liegt bei der Bundesgütegemeinschaft
Kompost e.V. (BGK).
Die Internetplattform wurde eingerichtet, um die zu dieser Thematik teilweise weit verstreuten
Beiträge zusammenzuführen und für Entscheidungsträger sowie für die interessierte Öffentlichkeit
leichter zugänglich zu machen. Ein besonderer Stellenwert kommt der Kreislaufwirtschaft
organischer Stoffe zu, die aus der Landwirtschaft selbst oder aus der Bewirtschaftung
von Bioabfällen stammen und für eine gezielte Humuspflege der Böden nutzbar gemacht
werden können.
Das "Humusnetzwerk" ist eine Plattform, auf der aktuelle Fragen erörtert und Wechselwirkungen
der Themen Humuswirtschaft, Boden, Biomassewirtschaft und Bodenschutz dargestellt
werden können. Zu finden sind u.a.:
- Fundierte und verständliche Berichte, die einen Überblick zur Thematik Humuswirtschaft
und Bodenfruchtbarkeit geben.
- Wegweisende Literaturstellen, wie der Fortschrittsbericht von Asmus und Herrmann, auf
dessen Grundlage die Humusbilanzierung in der ehemaligen DDR für den landwirtschaftlichen
Ackerbau eingeführt wurde.
- Eine Rubrik „Dauerversuche“, in der Wissenschaftsberichte, beginnend mit dem von Julius
Kühn 1878 angelegten Feldversuch zum „ewigen Roggenanbau“ bis hin zu den 2009
veröffentlichten Auswertungen zu den Dauerfeldversuchen in Brandenburg zu finden sind.
- Betrachtung einzelner Aspekte der Humuswirtschaft, etwa der Wirkung von Kompost auf
die Bodenfurchtbarkeit, die in einer Literaturstudie des österreichischen Lebensministerium
zusammengetragen wurden.
Das Humusnetzwerk „lebt“ davon, dass Wissenschaftler und fachkundige Stellen Beiträge
zur umfassenden Betrachtung des Themas „Humuswirtschaft“ einbringen. Das Feld
„Beiträge einstellen“ auf der Startseite ist daher für jedermann frei zugänglich und ermöglicht
auf einfache Weise die direkte Eingabe von Texten, Tabellen und Abbildungen. Die Sichtung
und Bewertung der Beiträge erfolgt anschließend durch die o.g. Träger des Humusnetzwerkes,
die unter fachlichen Gesichtspunkten dann entscheiden, ob Beiträge eingestellt werden.
Geeignete Beiträge müssen nicht neu sein. Auch und gerade bereits veröffentlichte Beiträge,
die den angesprochenen Themenkomplex fachlich kompetent behandeln, sind willkommen.
Voraussetzung ist, dass die Autoren über die Urheberrechte verfügen und dies bei der Eingabe
der Beiträge bestätigen.
Quelle: H&K aktuell 07/10, Karin Luyten-Naujoks (BGK e.V.)
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