Die Apfelbutzn Razzia war ein voller Erfolg im Bezirk Rohrbach!

Die Apfelbutzn Razzia war ein voller Erfolg im Bezirk Rohrbach!

Erstellt von Sandra Uschnig in Neuigkeiten, News 19 Apr 2018

Wegen der landesweit steigenden Menge an Störstoffen in den Bioabfallsäcken hat der Bezirksabfallwirtschaftsverband Rohrbach die Apfelbutzn Razzia nach dem Konzept des Kompost & Biogas Verbandes Österreich durchgeführt.

 

Die Rohrbacher trennen vorbildlich sauber! Bei der Razzia wurden in 9,3 Tonnen Biomüll aus Oepping, Arnreit, Kollerschlag, Sarleinsbach, Peilstein und Rohrbach-Berg nur 15 Kilo Störstoffe gefunden. Das sind etwa 0,2 Prozent nicht biogener Müll im Rohrbacher Bioabfall. Ursula Salomon, die Abfallberaterin des BAV, zeigte sich begeistert „Wir haben 9,3 Tonnen Biomüll analysiert und nur 15 Kilo Störstoffe gefunden. Das ist ein Traum, damit hab’ ich nicht gerechnet. In Städten sind bis zu 20 Prozent Fremdstoffe in der Biotonne“. Sortiert wurde auf der Kompostieranlage Hofer in Rohrbach-Berg.

 

Ein Grund für die gute Trennmoral ist, dass die Sammlung dort über Biosäcke organisiert ist und man, dank dem Nummernsystem, weiß wer was hineingeworfen hat. Im Gegensatz dazu ist die Biotonne anonym. „Das Problem von Fremdstoffen im Bioabfall ist deutlich geringer geworden, seit die Gemeinden von den großen braunen Tonnen weggegangen sind. Das war zu anonym, da ist schnell Restmüll darin gelandet“, sagt Kompostier Hofer. Der Bezirksabfallverband setzt auf Aufklärung und Bewusstseinsbildung. „Unsere Umweltprofis leisten gute, intensive Arbeit und erklären schon Kindern von klein auf, wie wichtig Mülltrennung und Vermeidung ist“, so Franz Hofer Obmann des BAV.

 

Im Bezirk Rohrbach werden pro Jahr 10.000 Tonnen Bioabfall von 21 Landwirten verwertet und dabei rund 5.000 Tonnen Kompost erzeugt.

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